Ausstellung "Die Blockbücher der Universitätsbibliothek der LMU München"
16.03.2026
Deutschlands drittgrößte Sammlung von Blockbüchern
16.03.2026
Deutschlands drittgrößte Sammlung von Blockbüchern
© UB der LMU München
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Ein Blockbuch ist ein von Holztafeln gedrucktes Werk in Bild und Text. Man unterscheidet chiroxylographische (Bild als Holzschnitt gedruckt, Text von Hand geschrieben), xylographische (Bilder und Texte sind beide in Holz geschnitten) und typoxylographische (Bild als Holzschnitt gedruckt, Text in Typen gesetzt) Blockbücher, die sich nicht immer eindeutig trennen lassen. Ihre Datierung erstreckt sich auf das 15. Jahrhundert; einige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler setzen sie schon vor der Weiterentwicklung der Buchdruckkunst durch Gutenberg um 1420/1430 an, andere plädieren für einen späteren Zeitpunkt. Die Blockbuchproduktion erlosch um 1530.
Weltweit sind an Blockbüchern knapp vierzig Titel in etwa hundert verschiedenen Ausgaben bekannt. Mit neun Titeln in elf Ausgaben beherbergt die Universitätsbibliothek der LMU München nach der Bayerischen Staatsbibliothek und dem Berliner Kupferstichkabinett die drittgrößte Sammlung von Blockbüchern in der Bundesrepublik Deutschland.
Termin und Ort der Ausstellung
Ansprechperson
Dr. Sven Kuttner
Universitätsbibliothek der LMU München
Stellvertretender Direktor
Abteilung Historische Sammlungen
E-Mail: sven.kuttner@ub.uni-muenchen.de